Sicherheitstechnik und Aufklärungsarbeit wirken

Im zehn-Jahres-Rückblick liegt das Jahr 2016 allerdings weiterhin unter den „Top drei Jahren“ mit den meisten Wohnungseinbrüchen im Privatbereich. So lag die Zahl der Wohnungseinbrüche im Jahr 2006 bei 106.107 Fällen. Das bedeutet, dass die Zahl Einbrüche im zehn-Jahres-Vergleich um über 42 Prozent gestiegen ist. Ein klares Zeichen, dass trotz des Rückgangs weiterhin eine hohe Gefahr von Einbrechern ausgeht und die Ausstattung mit Sicherheitstechnik das beste Gegenmittel darstellt. Diese Erkenntnis wird durch einen anderen Blick auf den zehn-Jahres-Vergleich gestützt. Der Blick auf die vollendeten Einbrüche zeigt: lagen diese im Jahr 2006 noch bei rund 63 Prozent, konnten im Jahr 2016 nur rund 55,7 Prozent der Einbrüche auch erfolgreich abgeschlossen werden.

 

Mit den rund 151.000 erfassten Fällen weisen die Statistiker den Wohnungseinbruchdiebstahl im Privatbereich aus. Jedoch zeigt ein detaillierter Blick in die Statistik, dass ein weiteres Delikt ebenfalls dem Begriff „Einbruch“ zuzuordnen ist. Gemeint ist hiermit der Punkt „Schwerer Diebstahl in/aus Boden-, Kellerräumen und Waschküchen“. Die hier 102.586 erfassten Fälle lassen sich ebenfalls dem Einbruch zuordnen, da hiermit Diebstähle erfasst werden, die nicht unmittelbar im eigentlichen Wohnraum erfolgen.

Erstmals werden mit der neuen Kriminalstatistik auch Daten zum bandenmäßigen Wohnungseinbruch ausgewiesen. Die Zahl von 2.156 Fällen entspricht dabei rund 1,4 Prozent an der Gesamtheit der Wohnungseinbrüche. Das zeigt, dass die Mehrzahl der Wohnungseinbrüche immer noch von Einzeltätern ausgeübt wird, welche sich in der Mehrzahl effektiv durch mechanische Sicherheitstechnik vermeiden lassen. (Quelle: sicherheit.info.de)

 

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